Kaffee - ein gesunder Genuss für Wohlbefinden und Gesunderhaltung.

 

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen:
Kaffee ist gesund!

 

Weit mehr als ein aromatisches Genussmittel, ist Kaffee durch die Fülle seiner über 1.000 Inhaltsstoffe wie Koffein, Vitaminen, Mineralstoffe, verschiedenen Säuren, Phenole und Antioxidantien ein von medizinisch-wissenschaftlicher Bedeutung wichtiges Lebensmittel und nicht von ungefähr das beliebteste Getränk der Deutschen, noch vor dem Bier.

 

Das Resümee aller vorliegenden Forschungen zu Kaffee und Koffein bis heute ist eindeutig: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Kaffeekonsum in üblichen, bekömmlichen Maßen mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Frühere Vorurteile gegen den Kaffee resultieren aus Fehleinschätzungen der physiologischen Wirkung seiner Inhaltsstoffe.

Dem Koffein gilt das besondere Augenmerk der Forscher und es ist somit eines der am besten untersuchten Lebensmittelinhaltsstoffe überhaupt. Diese natürliche Substanz ist ein Ergebnis des Stoffwechsels der Kaffeepflanze, der Photosynthese. Das Alkaloid regt Herz, Nerven und Gehirn an. Auch aufgrund dieser anregenden Wirkung ist Koffein in einer Vielzahl von Kopfschmerz- und Migränetabletten und anderen Medikamenten zur Behandlung von Herzschwächen, Nervenschmerzen sowie bei asthmatischen Anfällen und allergischen Erkrankungen enthalten. Weiterhin gibt es homöopathische Zubereitungen aus getrockneten, ungerösteten Samen, die bei Schlaflosigkeit, nervösen Herzbeschwerden und Migräne eingesetzt werden, während die Homöopathika aus stark gerösteten Samen Schlafstörungen und Nervenschmerzen vertreiben. Ein praxiserprobtes Rezept aus der Volksmedizin empfiehlt bei wetterbedingten Kopfschmerzen eine Tasse schwarzen Kaffee mit dem Saft einer frisch gepressten Zitrone in kleinen Schlucken langsam zu trinken.

 

Die Medizinforschung wartet heute mit geradezu sensationellen Entdeckungen auf:

Mit einer bahnbrechende Entdeckung haben Wissenschaftler der Universität Houston, Texas nicht nur die Fachwelt verblüfft: Eine Mischung aus Kaffee und Alkohol soll als Erste-Hilfe-Mittel nach einem Schlaganfall Gehirnschäden verhindern. Wird die Mixtur dem Patienten innerhalb von dreißig Minuten verabreicht, könnten die Gehirnschäden um 75 Prozent reduziert werden - so die Forscher.

 

Nach der Analyse von 17 Studien, in denen es um den Zusammenhang von Kaffeekonsum und dem Auftreten eines kolorektalen Karzinoms (Dickdarmkrebs) ging, haben Wissenschaftler der Harvard Medical School in Boston 1998 ein Aufsehen erregendes Ergebnis publiziert. Aus ihrem Bericht geht hervor, dass Kaffeetrinker, die mehr als vier Tassen am Tag konsumieren, ein um ein Viertel geringeres Darmkrebsrisiko haben als diejenigen, die selten oder nie Kaffee trinken.

 

Herzkrankheiten treffen am stärksten die Nicht-Kaffeetrinker. Zu diesem Ergebnis kamen schottische Wissenschaftler der Universität Dundree, die Daten von rund 11.000 Menschen zwischen 40 und 59 auswerteten.

 

Ebenfalls vier oder mehr Tassen Kaffee am Tag senken das Risiko, Gallensteine zu entwickeln - und zwar um 45 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam 1999 eine zehnjährige Langzeitstudie der amerikanischen Harvard School of Public Health mit 46.000 Männern im Alter von 40 bis 75 Jahren.

 

Forscher des Massachusetts-Krankenhauses fanden heraus, dass der Genuss von Kaffee das Absinken des Dopaminspiegels im Gehirn verhindert. Dopaminmangel gilt unter Forschern als Ursache für Parkinson. Weitere Hinweise auf die präventive Wirkung von Kaffee legen Studien von A. Scherio und W. Willet von der Harvard-Universität nahe. Die Forscher fanden heraus, dass Frauen, die Kaffee trinken, ein geringeres Parkinson-Risiko haben.

 

1999 warteten Neurologen des israelischen Weizmann Institutes mit dem Ergebnis auf, dass der Koffeinreiz Nervenzellen zum Wachsen bringt, und zwar bis zu einem Drittel ihrer ursprünglichen Größe. Zudem bilden die Nervenzellen neue Ausläufer (Dendriten). Diese Beobachtung ist deshalb so bemerkenswert, weil die betreffenden Zellen aus der Gehirnregion stammen, die für das Erinnern und Lernen zuständig ist, dem Hippocampus. Die durch das Koffein angeregte Neubildung der impulsgebenden Nervenäste könnte demnach eine positive Wirkung auf unser Langzeitgedächtnis und Lernvermögen haben.

Die allgemein beliebten Effekte des Kaffeegenusses wie Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit wurden in den letzten Jahren wissenschaftlich untermauert. So konnte festgestellt werden, dass das Koffein im Gehirn als Katalysator fungiert und somit auch das Denkvermögen beschleunigt. Stimulanzien wie Dopamin, Serotonin und andere "Wohlfühlhormone", den Endorphinen, verschafft das Koffein direkten Zugang zu den Gehirnzellen. Was wir davon spürbar mitbekommen ist, dass wir uns nach dem Genuss von Kaffee angeregt und wach fühlen. Weiterhin beschleunigt das Koffein die Neubildung des Wohlfühlhormons Serotonin, da es die Bauchspeicheldrüse anregt mehr Insulin auszuschütten, was wiederum den Serotoningehalt im Gehirn ansteigen lässt, womit zu erklären ist, dass frisch aufgebrühter Kaffee das beste Rezept ist, um wieder in eine heitere Seelenlage zu kommen.

 

Die dunkle Bohne sorgt für eine helle Stimmung.

 

Zu den "Lieblingen" der Pharmakologen, Ernährungswissenschaftler und Mediziner zählen die Sekundären Pflanzenstoffe (SPS). Hatte man sie früher häufig als unbedeutend abgetan, so versucht man heute herauszufinden, inwieweit die im Kaffee vorkommenden Pflanzenstoffe gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten. Sie sollen beispielsweise dazu beitragen, das Krebsrisiko zu senken und die Bildung freier Radikale und anderer schädigender Moleküle zu hemmen. Außerdem sollen sie eine immunstärkende Wirkung besitzen, uns vor Infektionen mit Pilzen, Bakterien und Viren schützen und die Blutfette wieder ins Lot bringen.

 

Weitere essentielle Nährstoffe sind die B-Vitamine B2, B3, B5 und B6. Diese Vitamine braucht unser Körper unter anderem zur Energiegewinnung, für den Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, das Nervensystem, zur Blutbildung und nicht zuletzt für die Haut und das Haarwachstum.

 

Trotz aller aufgeführten gesundheitlichen Vorzüge, sollten folgende Personengruppen zumindest den Konsum von koffeinfreien Kaffee bevorzugen:

Herzkranke Menschen - mit hohem Blutdruck. Wobei nicht der Kaffee oder das Koffein der Auslöser der Krankheit ist, sondern ein vermeidbarer Belastungsfaktor.

Magenkranke Menschen - Inhaltsstoffe des Kaffees können magen- und darmreizend wirken. Milch im Kaffee mindert die Reizwirkung. Doch auch hier ist nicht der Kaffee die Ursache der Erkrankung.

Schwangere und stillende Frauen - Es ist zu bedenken, dass Föten und Säuglingen ein Enzym in der Leber fehlt, mit dem das Koffein im Körper abgebaut wird. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist daher zu eingeschränktem Koffeingenuss geraten.

Kaffee wirkt vom Scheitel bis zur Sohle.

Ein gesundes und gesundheitsförderndes Naturprodukt.